Devisenbericht
EZB gibt Euro leichten Rückenwind

Nach der Bestätigung der Leitzinsen in Europa und Anmerkungen des EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet zur Konjunkturentwicklung hat sich der Euro am Donnerstag gut behauptet und pendelte in enger Spanne um die Marke von 1,43 Dollar. Zum japanischen Yen konnte sich der Euro oberhalb von 132 Yen stabilisieren.

HB FRANKFURT. Europas Gemeinschaftswährung bewegte sich damit allerdings deutlich unter den Tageshöchstständen: "Am Devisenmarkt waren eigentlich Hinweise für eine straffere geldpolitische Gangart erwartet worden", begründete Währungsstratege David Deddouche von der Société Générale in Paris die verhaltene Reaktion. Von der Europäischen Zentralbank (EZB) wird laut einer Bloomberg-Umfrage unter Ökonomen eine Leitzinsanhebung nicht vor dem dritten Quartal 2010 erwartet. Europas Währungshüter äußerten sich daneben etwas optimistischer zur Konjunkturentwicklung in Europa (siehe Anleihen).

Erstmals seit fünf Tagen wechselte der kanadische Dollar zum US-Dollar die Richtung und gewann leicht hinzu. Der Risikoappetit der Investoren habe zugenommen, stellte Chefstratege Shaun Osborne von TD Securities in Toronto fest: "Wir erwarten nun ein stärkere Phase für den kanadischen Dollar", sagte er. Der "Loonie" gewann 0,6 Prozent auf 1,1027 je US-Dollar.

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