Devisenbericht
Flucht in den Dollar schwächt sich ab

Der Dollar hat zum Euro den zweiten Tag in Folge nachgegeben. Der Strom der Investoren, die Zuflucht in der amerikanischen Währung suchen, ebbte ab. Grund waren Hoffnungen, dass der schlimmste Teil Ende der internationalen Bankenkrise vorüber sein könnte.

FRANKFURT. Der Greenback fiel 0,7 Prozent auf 1,2766 je Euro. Devisenanalysten verwiesen darauf, dass selbst der beispiellose Einbruch beim Auftragseingang der deutschen Industrie im Januar die Nachfrage nach Euro nicht zu bremsen vermochte.

Der Stimmungswandel bei den Anlegern hin zu mehr Risiko sorgte auch für Nachfrage nach der norwegischen Krone. Die Währung legte den zweiten Tag in Folge zum Euro zu, zeitweise um knapp ein Prozent. Norwegens Inflation war im Februar auf drei Prozent gestiegen, nach 2,8 Prozent im Vormonat. Die Wahrscheinlichkeit einer gemächlicheren Gangart bei Zinssenkungen in Norwegen erhöht sich folglich. Im Februar hatte die Notenbank in Oslo ihren Leitzins auf 2,5 Prozent reduziert. Er liegt damit allerdings noch immer deutlich über den Leitzinsen der Eurozone und der USA. Seit Jahresbeginn hat die norwegische Krone 10,2 Prozent zum Euro zulegt. Unter den 16 bedeutendsten Währungen, die Bloomberg beobachtet, hat die Krone in diesem Jahr – nach dem Dollar - am stärksten zum Euro an Wert gewonnen.

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