Devisenbericht
Franken leidet unter Gerüchten über Notenbank

Euro und Dollar haben am Mittwoch deutlich zum Franken zugelegt. Am Markt wurde spekuliert, dass die Schweizerische Nationalbank die jüngste Aufwertung des Franken mit Währungsverkäufen gebremst hat.

HB FRANKFURT. Für den Euro wurden zeitweise 1,5287 Franken gezahlt, 1,8 Prozent mehr als am Vortag. Der Dollar notierte mit 1,0841 Franken 1,6 Prozent fester. Der Dollar-Kurs zum Euro pendelte um den Vortageswert von 1,4080, nachdem der Euro am Vortag 1,5 Prozent zugelegt hatte.

Das britische Pfund zog 0,8 Prozent zum Euro und 0,4 Prozent zum Dollar an. Auftrieb brachten einerseits steigende Aktienkurse im Bankensektor, der ein Standbein der britischen Wirtschaft ist. Die OECD hat für Großbritannien zudem ihre Konjunkturprognose für 2010 angehoben. Europas zweitgrößte Volkswirtschaft werde sich nächstes Jahr leicht von der derzeitigen Rezession erholen. Bislang hatten die OECD-Ökonomen für 2010 einen leichten Rückgang beim Bruttoinlandsprodukt erwartet. Für den Euro wurden 84,89 Pence gezahlt. Der Dollar notierte bei 1,6526 je Pfund.

Rohstoffwährungen profitierten von einem überraschenden Anstieg bei den Aufträgen für langlebige Güter in den USA. Für den südafrikanischen Rand ging es zum Euro zwei Prozent aufwärts, der australische Dollar verteuerte sich 1,6 Prozent.

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