Devisenbericht
Franken verliert nach Leitzinssenkung

Der Schweizer Franken hat am Donnerstag den größten Ein-Tages-Verlust seit der Euro-Einführung 1999 verzeichnet. In der Spitze brach der Franken um 3,4 Prozent zum Euro ein auf 1,5298 Franken. Neben der Leitzinssenkung auf 0,25 Prozent in der Schweiz belastete eine Notenbank-Ankündigung die Währung.

FRANKFURT. Neben der Leitzinssenkung auf 0,25 Prozent in der Schweiz und dem trüben Ausblick auf die Schweizer Konjunktur belastete die Ankündigung der Notenbank, durch den ersten Kauf von Fremdwährungen seit 1992 die Franken-Aufwertung zu bremsen. Mit der jüngsten Zinssenkung setzt die Schweizer Zentralbank ihre rasante geldpolitische Lockerung fort.

Auch der Ankauf von Unternehmensanleihen ist Teil der Anstrengungen der Notenbank, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen. Die Schweizer Wirtschaft werde 2009 um mindestens zwei Prozent schrumpfen, so der Internationale Währungsfonds am 9. März. Damit steht die Schweiz vor der schwersten Rezession seit 17 Jahren.

Weiter unter Druck geriet der russische Rubel. Zum Dollar büßte der Rubel zeitweise 1,2 Prozent ein auf 35,3956 – der größte Rutsch seit dem 20. Februar.

Der Dollar notierte zum Euro 0,6 Prozent fester bei 1,2759. US-Finanzminister Timothy Geithner sagte, die USA arbeiteten mit Hochdruck an Rettungsplänen für den Finanzsektor. Einige Risikokennzahlen hätten sich jüngst „dramatisch“ verbessert.

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