Devisenbericht
Gute US-Daten begrenzen Euro-Gewinne

Der Euro hat gegenüber dem Dollar nach den Verlusten der beiden Vorwochen am Montag leicht zugelegt. Mit 1,5442 Dollar lag er am späten Nachmittag 0,2 Prozent über dem Niveau vom Freitag.

HB FRANKFURT. Zunächst hatte die europäische Gemeinschaftswährung Rückenwind von der Aussicht auf unveränderte Leitzinsen im Euro-Raum erhalten und sogar 0,5 Prozent zum Dollar zugelegt. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hatte auf der Sitzung der Notenbankchefs der G10-Staaten in Basel die Inflationsrisiken weiterhin als „bedeutend“ bezeichnet. Am Nachmittag jedoch gab der Euro die Gewinne wieder weitgehend ab, nachdem der amerikanische ISM-Index für den Dienstleistungssektor besser als erwartet ausfiel.

Spekulationen auf unveränderte oder eventuell sogar steigende Leitzinsen begünstigten die schwedische Krone. Zum Euro gewann die Währung des größten skandinavischen Landes 0,1 Prozent auf 9,3524 je Euro. Stärkste Währung im Korb der 16 bedeutendsten Devisen war jedoch der australische Dollar, der 0,7 Prozent auf 1,6386 Euro zulegte. Investoren gehen davon aus, dass die steigenden Rohstoffpreise die Exporte des Landes weiter voran bringen. An den Devisenmärkten war das Handelsvolumen am Montag aber geringer als sonst, weil die Märkte in Großbritannien und Japan wegen Feiertagen geschlossen waren.

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