Devisenbericht
Ifo-Index versetzt dem Euro einen Dämpfer

Der Euro hat am Donnerstag den Rückzug von seinem jüngsten Rekordhoch zum Dollar fortgesetzt. Belastend wirkte der Ifo-Index für April, der auf ein Zweijahrestief von 102,4 Punkten gefallen war. Erwartet wurde ein Wert von 104,3. Dazu kam ein überraschend hohes Wachstum beim Auftragseingang für langlebige Güter aus den USA im März.

HB FRANKFURT. Kaum negativ wirkten sich hingegen die schwächeren US-Neubauverkäufe (siehe Aktien) auf den Dollar aus. Bis zum Nachmittag verlor der Euro 1,1 Prozent auf 1,5714 Dollar.

Zum britischen Pfund fiel die Gemeinschaftswährung 0,7 Prozent auf 79,66 Pence. Hier wirkte sich auch aus, dass der britische Einzelhandels-Umsatz für Januar und Februar nach oben revidiert wurde. Dennoch sei der konjunkturelle Ausblick auf der Insel weiter ziemlich düster, sagte Marc Ostwald, Stratege bei Insinger de Beaufort. Er erwartet, dass der längerfristige Abwärtstrend des Pfunds gegen den Euro anhält.

Die norwegische Krone steht Analysten von Calyon zufolge an einem kritischen Punkt. Die Devisenexperten verweisen darauf, dass die jüngste Zinserhöhung der Währung keinen Auftrieb geben konnte. Allerdings könne die gute Konjunktur sowie eine mögliche weitere Zinserhöhung in der ersten Jahreshälfte die Krone auch wieder steigen lasen. Zum Euro fiel die Währung gestern 0,5 Prozent auf 7,9770 Kronen je Euro.

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