Devisenbericht
Immobilienpreise stärken das britische Pfund

Das britische Pfund hat sich am Donnerstag an Europas Devisenmärkten den vierten Tag in Folge zum Euro erholt und seinen Aufwärtstrend nochmals verstärkt.

HB FRANKFURT. Mit einer unerwarteten Steigerung von 1,3 Prozent im Juli schlug der durchschnittliche Hauspreis in Großbritannien die Erwartung eines Rückgangs von 0,2 Prozent überaus klar, was eine schnelle Erholung des eingebrochenen Immobilienmarktes auf der Insel nahe legt. Zuletzt wurden Kurse von 1,1752 Euro pro Pfund bezahlt. Es war das höchste Niveau seit nahezu vier Wochen.

Derzeit werde der britische Immobilienmarkt stärker beachtet, sagte Daragh Maher, der Vize-Währungsstratege von Calyon in London. Er sprach überdies von einer „stabilen Basisnachfrage“ für Sterling am Devisenmarkt: „Wenn gute Zahlen eintreffen, dann ist unmittelbar Nachfrage vorhanden und es folgen auch die Anschlusskäufe“.

Nur wenig Bewegung gab es beim Währungspaar Euro/Dollar, wobei der Dollar frühe Verluste bei Kursen von 1,4050 ausgleichen konnte. Stärkere Verluste verzeichnete die US-Währung allerdings zum kanadischen Dollar: Die zuweilen 'Loonie' genannte Devise legte mit dem Rückenwind der festen Weltbörsen erstmals seit drei Tagen zu. Es wurden 1,0822 kanadische Dollar pro US-Dollar gezahlt.

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