Devisenbericht
Inflationsdaten stützen Pfund Sterling

Inflationsdaten in Großbritannien haben am Dienstag das Pfund Sterling gestützt. Zum Euro zog die britische Währung 0,9 Prozent an auf 85,40 Pence. Zum Dollar legte das Pfund 1,1 Prozent zu auf 1,6526 Dollar. Zur Überraschung der Volkswirte blieb die Inflationsrate der Verbraucherpreise im Juli bei 1,8 Prozent.

HB FRANKFURT. Die Konsensprognose hatte bei einem Rückgang um 1,5 Prozent gelegen. Eine steigende Inflation kann Leitzinserhöhungen wahrscheinlicher machen.

Der Euro büßte seine Gewinne zum Dollar größtenteils wieder ein und notierte am Nachmittag gut behauptet bei 1,4114 Dollar. Aus Deutschland kamen zwar erfreuliche Konjunkturdaten. Die monatliche Umfrage des Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW zeigte so optimistische Konjunkturerwarten wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Schlechte Daten zur US-Wirtschaft (siehe Anleihen) nährten aber die Vorsicht am Markt. Einige Anleger setzten wieder verstärkt auf die Sicherheit des besonders liquiden US-Dollar und zogen Mittel aus dem Euro ab.

Der südkoreanische Won stieg 0,8 Prozent auf 1246,75 je Dollar und wies den stärksten Anstieg seit einem Monat auf. Der Umsatz in den Kaufhäusern des Landes war im Juli den fünften Monat in Folge gestiegen. Dies stärkte die Erwartung, dass sich Asiens viertgrößte Volkswirtschaft erholt.

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