Devisenbericht
Institutionelle Investoren meiden den Euro

Der Euro ist am Donnerstag gegenüber dem Dollar um 0,6 auf 1,5586 Dollar gefallen. Überraschend schlechte Einzelhandelsumsätze aus dem Euro-Raum hatten den Euro belastet. Die Analysten der französischen Großbank BNP Paribas gehen davon aus, dass Europa zunehmend die Auswirkung der wirtschaftlichen Abschwächung in den USA zu spüren bekommt.

FRANKFURT. Das würde den Druck auf die EZB erhöhen, die Leitzinsen zu senken. Auftrieb erhielt der Dollar zudem von besser als erwartet ausgefallenen Stimmungsindikatoren zum US-Dienstleistungssektor. Angesichts der negativen Einschätzung zur Entwicklung des Euros verlor die europäische Gemeinschaftswährung zum Pfund 0,7 Prozent auf 78,363 Pence. Dabei waren auch in Großbritannien Konjunkturdaten schlecht ausgefallen – hier wiesen Daten auf ein rückläufiges Wachstum im Dienstleistungssektor hin. Paul Tucker von der Bank of England trat allerdings dafür ein, die Leitzinsen nur „graduell“ zu senken.

Zu den Gewinnern des Tages zählte der südafrikanische Rand, der zum Euro zeitweise 1,7 Prozent auf 12,0563 je Euro zulegte. Treibende Kraft waren Spekulationen, dass Südafrika nach dem Wahlsieg der Opposition im Nachbarland Simbabwe von einem Ende der Regierung des Präsidenten Robert Mugabe profitieren könne.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%