Devisenbericht
Investoren greifen bei Yen und US-Dollar zu

Den weltweiten Devisenhandel hat am Montag die Sorge um eine weltweite Pandemie nach den Todesfällen durch Schweinegrippe in Mexiko im Griff gehalten. Klarer Profiteur dieser Befürchtungen war der japanische anzog. Und auch der Dollar legte wieder zu.

HB FRANKFURT. Der Yen zog um 0,7 Prozent auf 96,51 Yen je Dollar an. Pro Euro wurden 126,65 Yen bezahlt. „Bankentitel und Aktien internationaler Fluggesellschaften fallen – die Angst vor einer Pandemie lässt den Devisenhändlern keine Wahl, als Yen zu kaufen, gefolgt vom US-Dollar“, sagte Devisenmarktstratege Ashraf Laidi von CMC Markets in London. Bis Monatsende könne der Yen bis auf 94 je Dollar steigen und Ende Mai 92 Yen je Dollar erreichen.

Auch zum Dollar schwächte sich der Euro spürbar ab – für den Euro wurden zuletzt 1,3116 Dollar bezahlt. Es waren die ersten Verluste für die europäische Gemeinschaftswährung seit fünf Handelstagen. Nochmals erheblich stärker unter Druck geriet wegen der Schweinegrippe-Fälle der mexikanische Peso: Für den US-Dollar waren zuletzt 13,91 Peso zu zahlen, was einem Minus von knapp drei Prozent entsprach. Neben dem Peso gaben auch der Australische und der Neuseeländische Dollar zum US-Dollar um je gut ein Prozent nach. In Neuseeland waren erste Schweinegrippe-Verdachtsfälle bei Menschen aufgetreten.

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