Devisenbericht
Konjunktur belastet britisches Pfund

Die pessimistische Stimmung zur Weltkonjunktur hat die Devisenmärkte auch am Mittwoch wieder fest im Griff gehabt. Auslöser waren anhaltende Zweifel, dass das Rettungspaket für die US-Finanzbranche die Lage am Kreditmarkt entspannen kann. Besonders stark unter Druck geriet das britische Pfund.

FRANKFURT. Der Euro legte zum britischen Pfund 1,4 Prozent zu und notierte wieder über der Marke von 90 Pence. Der britische Zentralbank-Gouverneur Mervyn King sagte, er halte es wegen der "tiefen Rezession" für möglich, dass die Maßnahmen zur Stützung des Bankensystems ihre Wirkung verfehlten. Dazu kam, dass die Arbeitslosigkeit in Großbritannien im Januar so hoch war wie seit zehn Jahren nicht mehr.

Die schwedische Krone gab 1,7 Prozent ab auf 10,8302 je Euro, nachdem die Zentralbank den Leitzins um einen Prozentpunkt senkte, doppelt so stark wie am Markt erwartet. Ferner schlossen die Währungshüter auch eine Nullzins-Politik nicht aus.

Der Dollar notierte zum Euro kaum verändert bei 1,2904 je Euro. Auf Sicht der nächsten sechs Monate sehen von Bloomberg befragte Investoren den Dollar und den japanischen Yen im Aufwind. Beide Währungen gelten angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit als sichere Investments. Für den Euro senkten die Befragten wie schon im Januar ihren Ausblick.

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