Devisenbericht
Konjunkturangst drückt auf den Euro

Konjunktursorgen haben den Euro gegenüber dem Dollar unter Druck gesetzt. Händler suchten die US-Währung, die am Markt als vergleichsweise sichere Anlage gilt. Den Pessimismus der Investoren schürte bereits in der Frühe das schlechte Ergebnis der Schweizer Bank UBS.

HB FRANKFURT. Im weiteren Tagesverlauf untermauerten schwache Konjunkturdaten den Trend. In den USA brachen die Hypothekenanträge vergangene Woche um elf Prozent ein, zudem sank die Industrieproduktion im März deutlich stärker als erwartet. In Deutschland fielen die Großhandelspreise im März überraschend deutlich (siehe Anleihen). Bundesbank-Präsident Axel Weber sieht Spielraum für eine weitere Zinssenkung der EZB, warnte jedoch vor einem Leitzins unter ein Prozent. Dann drohe Gefahr, dass sich die Banken untereinander kein Geld mehr ausleihen. Der Euro gab zum Greenback 0,6 Prozent nach auf 1,3185 Dollar.

Auf längere Sicht rechnen Marktteilnehmer jedoch mit Kursverlusten beim Dollar. In einer Bloomberg-Umfrage waren mehr als die Hälfte der Teilnehmer überzeugt, dass die US-Währung in den kommenden sechs Monaten sinken wird. Das britische Pfund gewann zum Euro 1,1 Prozent auf 88,03 Pence. Am britischen Immobilienmarkt stieg der Anteil der Experten, die höhere Eigenheimpreise beobachten.

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