Devisenbericht
Konjunkturdaten stützen den Dollar

Der Dollar gewinnt gegenüber dem Euro wieder an Boden: Am Donnerstag verlor der Euro gegenüber dem Dollar 0,4 Prozent und kostete damit 1,5786 Dollar. Beim Höhenflug der beiden voran gegangenen Tage war der Euro zu stark gestiegen, wie aus der Charttechnik hervorgeht.

FRANKFURT. Die europäische Gemeinschaftswährung hatte am Dienstag und Mittwoch 2,7 Prozent zum Dollar zugelegt – für einen solchen Zeitraum war dies der stärkste Zuwachs seit Januar 2001.

Händler werteten den Euro als „eindeutig überkauft“ und rechnen auch für die Zukunft mit einer hohen Volatilität. Gestützt wurde der Dollar zudem von guten Konjunkturdaten aus den USA. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der BIP Preisindex waren niedriger ausgefallen als erwartet, und die privaten Konsumausgaben waren stärker gestiegen als der Markt zuvor angenommen hatte.

Gewinner des Tages im Korb der 17 wichtigsten Devisen war der südafrikanische Rand. Gegenüber dem Euro legte die Währung 0,7 Prozent auf 12,6754 je Euro zu. Investoren gehen davon aus, dass die südafrikanische Zentralbank angesichts der hohen Inflation den Leitzins von aktuell elf Prozent anheben wird. Einem staatlichen Bericht zufolge ist die Teuerung im Februar auf mehr als neun Prozent geklettert. Die Zentralbank warnte, dass die Inflation auf andere Bereiche als Öl und Lebensmittel überschwappe.

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