Devisenbericht
Konjunkturdaten stützten britisches Pfund

Überraschend festere Daten aus dem verarbeitenden Gewerbe in Großbritannien haben am Mittwoch das britische Pfund gestützt. Der vom Chartered Institute of Purchasing and Supply und Markit Economics ermittelte Index stieg von 34,7 Punkten im Februar auf 39,1 im März – und erreichte den höchsten Stand seit fünf Monaten.

HB FRANKFURT. Damit geht die Aktivität in der Industrie zwar immer noch zurück, aber deutlich weniger als im Vormonat. Der Indexwert lag außerdem über den Analystenerwartungen. Im Gegensatz dazu schrumpfte das verarbeitende Gewerbe in Europa im März stärker als erwartet, der entsprechende europäische Index verbesserte sich nur geringfügig von 33,5 auf 33,9 Punkte. Das Pfund legte gegenüber dem Euro auf 92,37 Pence je Euro zu, zum Dollar stieg es auf 1,4375 Dollar.

Wenig verändert zum Dollar notierte der Euro bei 1,3266 Dollar. Neben den schwachen Daten zum verarbeitenden Gewerbe in Europa hatte ein Anstieg der Arbeitslosenquote auf den höchsten Stand seit knapp drei Jahren den Euro belastet.

Schwache Aktienmärkte in den USA und ein deutlicher Rückgang beim Ölpreis drückten auf den kanadischen Dollar. Öl macht zehn Prozent der kanadischen Exporte aus. Die Währung gab auf 1,2651 kanadische Dollar je US-Dollar und 1,6764 kanadische Dollar je Euro nach.

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