Devisenbericht
Konjunktursorgen belasten das britische Pfund

Das britische Pfund ist am Dienstag im Vergleich zum Dollar auf den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren gesunken. Im Tagestief notierte das Pfund bei 1,8969 Dollar. Für Druck auf die Währung sorgte die Nachricht, dass die Hauspreise in Großbritannien im Juli gefallen sind.

FRANKFURT. Das verstärkte die bereits bestehenden Konjunktursorgen. Für Bewegung am Devisenmarkt sorgten außerdem die Rohstoffpreise, die weiter nachgaben. Dies belastete Rohstoffwährungen wie den australischen Dollar und den Neuseeland-Dollar. Der australische Dollar gab den elften Tag in Folge zum US-Dollar nach und zeigt damit die längste ununterbrochene Abwärtsbewegung seit 1975. Am Nachmittag notierte er 0,9 Prozent niedriger bei 87,64 US-Cent. Er litt zudem unter Spekulationen, dass die australische Zentralbank die Leitzinsen senken wird.

Die US-Währung profitierte hingegen zunächst vom Rückgang der Rohstoffpreise. Der US-Wirtschaft könnte dies einen Schub geben, hoffen Marktteilnehmer. Der Greenback zog zum Euro bis zu 0,6 Prozent an, büßte die Kursgewinne jedoch wieder ein und war am Nachmittag bei 1,4905 Dollar kaum verändert zum Vortag. Investoren kamen zu dem Schluss, dass die jüngsten Kursgewinne überzogen waren. Technische Indikatoren signalisierten, dass ein Trendwechsel bevorstehe.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%