Devisenbericht
Kreditkrise belastet Dollar und Pfund

Der Dollar hat am Montag seine Abwärtsbewegung zum Euro den zweiten Tag in Folge fortgesetzt. Aussagen von Gary Stern, dem Chef der regionalen Notenbank in Minneapolis, zur Kreditkrise belasteten die US-Währung. Schlechter erging es aber noch dem Pfund.

HB FRANKFURT. Der dienstälteste Notenbanker im geldpolitischen Ausschuss der Fed erklärte in einem Interview mit der Financial Times, die Kreditkrise in den USA dürfte noch viele Monate andauern und könne sich weiter zuspitzen. Zusätzlichen Druck auf den Dollar übten die steigenden Rohölnotierungen aus. Der Greenback gab 0,3 Prozent ab von 1,5709 am Freitag auf 1,5758 Dollar je Euro.

Schwächer zu Euro und Dollar notierte das britische Pfund. Auslöser waren die jüngsten Zahlen zur Entwicklung der Immobilienpreise in Großbritannien. Im Juni sind sie im Jahresvergleich 4,4 Prozent gefallen, meldete das in London ansässige Marktforschungsunternehmen Hometrack. Das ist der größte jährliche Wertverlust, seit Hometrack im Jahr 2001 mit der Datenerhebung begann. Der Euro hat seit Jahresbeginn gegenüber dem Pfund 7,1 Prozent zugelegt. Die Gemeinschaftswährung gewann am Montag 0,2 Prozent auf 79,061 Pence.

Die Kreditkrise setzte am Montag auch den australischen Dollar deutlich unter Druck. Daiwa Asset Management, der größte Gläubiger australischer Staatsanleihen, sieht das Ende der Rally beim „Aussie“ gekommen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%