Devisenbericht
Marktstimmung zum Dollar bleibt sehr negativ

Der Euro hat am Donnerstag leicht zum Dollar zugelegt, nachdem am Vortag die US-Währung etwas Boden gutmachen konnte. In der Spitze wurden knapp unter 1,59 Dollar gezahlt. Händler beurteilten die Marktstimmung zum Dollar weiterhin sehr negativ.

HB FRANKFURT. Kurzzeitig näherte sich der Euro-Kurs der Marke von 1,58 Dollar, nachdem Daten zum US-Wohnimmobilienmarkt besser ausfielen als erwartet. Während der Bau von Wohnungen im Juni einen Aufschwung erlebte, sank die Bauaktivität bei Einfamilienhäusern auf ein 17-Jahres-Tief.

Zum Yen zog der Euro rund 0,7 Prozent an und machte damit einen Teil der vorangegangenen Verluste wett. Grund für die Kursbewegung waren wie so oft bei der japanischen Währung so genannte Carry Trades: Angesichts positiver Nachrichten aus der US-Berichtssaison nutzten Anleger verstärkt billige Yen-Kredite, um in höher verzinslichen Währungen zu investieren. Japan hat den niedrigsten Leitzins aller Industrieländer.

Der Yuan verzeichnete zum Dollar die stärksten Kursverluste seit sieben Wochen. Anleger spekulierten, die chinesische Regierung werde die Aufwertung der Landeswährung bremsen, um den heimischen Exporteuren in Zeiten eines globalen Konjunkturabschwungs zu helfen. Der Yuan notierte zeitweise knapp 0,3 Prozent leichter bei 6,8305 je Dollar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%