Devisenbericht
Neue US-Daten lassen den Dollar kalt

Der Euro ist am Montag zum Dollar auf der Stelle getreten, am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung rund 1,48 Dollar. Da relevante Konjunkturdaten Mangelware waren, scheuten viele Devisenhändler den Aufbau neuer Positionen.

FRANKFURT. Verkaufszahlen zum US-Eigenheimmarkt fielen zwar besser aus als erwartet. Auftrieb brachten sie dem Dollar allerdings nicht, da Spekulationen über neue Abschreibungen am Markt die Runde machte. Auf dem Euro lastete derweil die Erwartung schwacher Konjunkturdaten für Deutschland und den Euroraum später in der Woche. Die Schweizer Großbank UBS prognostiziert einen Rückgang des Euro auf 1,435 je Dollar.

Der Yen profitierte gestern von der Risikoscheu der Anleger. Zur europäischen Gemeinschaftswährung legte der Yen 0,4 Prozent zu auf 162,24 je Euro. Mittelzuflüsse erhielt der Yen durch den Abbau so genannter Carry Trades. Bei diesen Spekulationsgeschäften nehmen Anleger in Niedrigzinsländern wie Japan Kredite auf und finanzieren damit Investments in Ländern, wo höhere Renditen winken. Japan hat mit 0,5 Prozent den niedrigsten Leitzins aller Industrieländer.

Das britische Pfund pendelte zu Euro und Dollar ebenfalls um die Niveaus vom Freitagabend. Für den Euro wurden 78,80 Pence gezahlt. Der Dollar notierte bei 1,8517 je Pfund.

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