Devisenbericht
Obama gibt dem Dollarkurs nur kurz Auftrieb

Der Euro hat frühe Kursverluste zum US-Dollar am Mittwoch ausgeglichen und ist über die Marke von 1,30 Dollar gestiegen. Zuletzt bewegte sich der Euro zum Greenback bei 1,3067 Dollar.

HB FRANKFURT. Schwache US-Konjunkturdaten (siehe Anleihen ) sorgten für die Erholung des Euro. Zuvor hatte das klare Votum der Wähler für den demokratischen Präsidentschaftsbewerber Barack Obama für einen festeren Dollar gesorgt. Es sei mit entschlossenen Maßnahmen gegen die Rezession in den USA zu rechnen, hieß es im Handel. „Der Wahlsieg von Obama und die Zugewinne der Demokraten im Kongress wirken auf den Dollar stützend - da gibt es keinen Zweifel“, sagte Währungsstratege Michael Klawitter von Dresdner Kleinwort in Frankfurt.

Er verwies zudem auf die Aussichten für sinkende Leitzinsen in der Eurozone. Die EZB wird am heutigen Donnerstag nach einheitlicher Prognose den Leitzins auf 3,25 Prozent senken. Der geringere Zinsunterschied werde tendenziell den Dollar stärken, sagte Klawitter. In den USA werde der Spielraum für aggressive Zinssenkungen knapp. Zum japanischen Yen befanden sich sowohl US-Dollar wie auch Euro auf dem Rückzug. Zuletzt wurde der Euro 0,2 Prozent leichter bei 129,22 Yen gehandelt. Die Neigung zum Aufbau von Carry-Trades ließ mit den nachgebenden Aktiennotierungen in Europa nach.

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