Devisenbericht
Paulson-Plan drückt den US-Dollar

Der Euro hat am Montag gut ein Prozent zum Dollar zugelegt. Mit dem vierten Tageszuwachs in Folge erlebte die europäische Gemeinschaftswährung die längste Gewinnserie seit Juni. Marktteilnehmer befürchten, dass der 700 Mrd. Dollar schwere Rettungsplan der US-Regierung das Haushaltsdefizit der USA vergrößern und die Währung weiter schwächen würde.

HB FRANKFURT. Der Euro legte auf 1,4637 Dollar zu. Der Plan ist allerdings noch nicht vom Kongress abgesegnet. Dies verstärke die Unsicherheit am Markt, erklärte Devisenstratege Geoffrey Yu von der UBS. Damit dürfte die Dollar-Rally, die dem Greenback seit Juni ein Plus von zehn Prozent gegenüber dem Euro beschert hat, beendet sein.

Abwärts ging es für den südafrikanischen Rand. Auf der Währung lastete die Nachricht vom Rücktritt des südafrikanischen Präsidenten Thabo Mbeki. Mbeki war am Sonntag zurückgetreten, nachdem ihn seine Partei am Samstag dazu aufgefordert hatte. Zum Dollar notierte der Rand bei 7,9891 Rand je Dollar, gegenüber dem Euro verbilligte er sich auf 11,6812 Rand je Euro.

Zulegen konnte hingegen der brasilianische Real. Er profitierte davon, dass der Rettungsplan der USA den Appetit der Anleger auf riskantere Investments wieder anheizte. Zum Dollar stieg der Real auf 1,8021 Real, zum Euro auf 1,6318 Real.

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