Devisenbericht
Pfund legt gegenüber Euro und Dollar zu

Das britische Pfund hat am Dienstag deutlich zu Euro und Dollar zugelegt. Nach besser als erwartet ausgefallenen Daten zur Lage am britischen Immobilienmarkt, dem Dienstleistungssektor und der Industrieproduktion auf der Insel kletterte das Pfund zeitweise 0,8 Prozent auf 89,143 Pence je Euro.

HB FRANKFURT. Zum Greenback markierte die Währung Großbritanniens zeitweise ein Vier-Monats-Hoch. Nach der Veröffentlichung der britischen Arbeitsmarktdaten gab das Pfund die frühen Gewinne teilweise ab. Die Zahl der Arbeitslosen verzeichnete im ersten Quartal den größten Anstieg seit 1981.

Der Dollar geriet zum Euro unter Druck. Das Defizit in der amerikanischen Handelsbilanz ist erstmals seit acht Monaten wieder gewachsen. Auslöser war der Einbruch bei den Ausfuhren auf den niedrigsten Stand in mehr als zwei Jahren. Der Greenback fiel zeitweise auf 1,3707 je Euro und notierte damit 0,9 Prozent schwächer als am Vortag.

Der Anlageexperte Jim Rogers sieht die Dollar-Rally der letzten Monate in dem Umstand begründet, dass viele Investoren Wetten auf einen fallenden Dollar-Kurs glattgestellt und den Kurs damit nach oben getrieben hätten. Auf die Erholung des Greenback werde eine „Währungskrise“ folgen, warnt Rogers. Er bevorzugt den Euro gegenüber Pfund oder Dollar.

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