Devisenbericht
Pfund leidet unter schwachen Konjunkturdaten

Das britische Pfund ist am Dienstag an den Devisenmärkten unter Druck geraten. Gegenüber dem Dollar fiel das Pfund den vierten Tag in Folge und gab 0,7 Prozent ab. Zum Euro büßte das Pfund 0,7 Prozent ein und notierte bei 1,1565 Euro je Pfund.

HB FRANKFURT. Die britische Industrieproduktion ist im Mai gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gesunken, so das Statistikamt in London am Dienstag. Analysten hatten einen Anstieg um 0,2 Prozent erwartet. Auch die britische Handelskammer kam in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht zum Schluss, es sei noch nicht sicher, ob die britische Wirtschaft im vierten Quartal wieder wachsen werde. David Kern, der Chefökonom des Verbands, forderte die Bank of England auf, das Programm zum Aufkauf notleidender Papiere weiter aufzustocken. Der geldpolitische Ausschuss der Bank wird in seiner Sitzung am Donnerstag darüber beraten.

Der Euro profitierte von Daten zum Auftragseingang der deutschen Industrie im Mai. Saisonbereinigt legten die Bestellungen um 4,4 Prozent zu - der größte Anstieg seit Mai 2007. Es war der dritte Zuwachs in Folge. Die Bestellungen aus Staaten außerhalb der Eurozone legten mit einem Plus von 8,2 Prozent überdurchschnittlich zu. Zum Dollar notierte der Euro wenig verändert bei 1,3980 Dollar je Euro.

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