Devisenbericht
Pfund setzt Erholung zum Euro fort

Das britische Pfund hat zu Wochenbeginn den seit Mitte vergangener Woche anhaltenden Aufwärtstrend fortgesetzt. Ein Euro kostete am Nachmittag 87,34 Pence, 0,2 Prozent mehr als am Freitag. Währungsstrategen gehen allerdings davon aus, dass das Pfund erneut in Turbulenzen geraten wird.

HB FRANKFURT. „Wir sind bei unserem langfristigen Ausblick für das Pfund vorsichtig“, hieß es von der Société Générale in London. Die britische Wirtschaft kämpfe mit einer Reihe von Ungleichgewichten, und in jüngster Zeit habe sich keine Erholungstendenz als dauerhaft erwiesen. Zunächst wird aber erwartet, dass die für morgen erwarteten Inflationszahlen ein Anziehen der Teuerung signalisieren, was den Spielraum der Bank of England für Zinssenkungen begrenzen würde

Der Dollar verlor zum Euro 0,8 Prozent auf 1,3046 Dollar. Es wurde spekuliert, der neue Plan zur Stützung der US-Finanzbranche werde die Verluste dort begrenzen und damit die Nachfrage nach der als sicherer Hafen geltenden US-Währung drücken.

Größter Gewinner unter den wichtigsten Währungen war die norwegische Krone. Zum Euro legte sie ein Prozent zu. Die Regierung in Oslo wird zwei Fonds im Gesamtvolumen von 100 Mrd. Kronen (11,5 Mrd. Euro) auflegen, die den Finanzsektor stützen und Unternehmensbonds aufkaufen sollen.

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