Devisenbericht
Pfund verliert gegenüber dem Euro

Der Euro ist zum Pfund auf ein Sieben-Wochen-Hoch geklettert. Auslöser der anhaltenden Pfund-Schwäche waren britische Arbeitsmarktdaten. Im Februar ist die Zahl der Empfänger von Arbeitslosenhilfe dort so stark gestiegen wie seit 1971 nicht mehr.

FRANKFURT. Das Pfund fiel zeitweise um 1,6 Prozent auf 0,94155 je Euro. Der Markt sei weiter besorgt über die Lage der britischen Wirtschaft, sagte Lutz Karpowitz, Währungsstratege bei der Commerzbank in Frankfurt. Bis Ende Juni dürfte sich das Pfund weiter abschwächen auf 98 Pence je Euro. Wenn die Anleger in der Folge ihr Augenmerk auf die sich eintrübende Wirtschaftslage in der Eurozone richten, könne bis Jahresende beim Pfund eine Erholung auf 85 Pence je Euro einsetzen, so Karpowitz weiter.

Auch zum Dollar legte der Euro vor der Zinsentscheidung der Fed am Mittwochabend deutlich zu. In der Spitze kletterte der Euro 1,1 Prozent auf 1,3156 Dollar je Euro. Die Verbraucherpreise in den USA stiegen im Februar um 0,4 Prozent, nach einem Plus von 0,3 Prozent im Januar. Auf Jahressicht lag die Inflationsrate bei 1,8 Prozent und damit innerhalb der Zielvorgabe der meisten Fed-Verantwortlichen. Notenbankchef Bernanke erklärte in der Vorwoche, die Fed bleibe wachsam, sowohl gegenüber Inflations- als auch Deflationsrisiken.

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