Devisenbericht
Pfund zeigt sich von seiner starken Seite

Das britische Pfund hat am Donnerstag den stärksten Kursgewinn zum Dollar seit einem Monat verzeichnet und auch zum Euro zugelegt. Überraschend starke Daten zum britischen Einzelhandel senkten die Wahrscheinlichkeit, dass die Bank of England den Leitzins erneut herabsetzen wird.

FRANKFURT. Das stark Pfund kurbelte die Nachfrage nach der britischen Währung am Devisenmarkt an: Für das Pfund Sterling wurden zeitweise knapp 1,96 Dollar gezahlt, 0,9 Prozent mehr als am Mittwoch. Zum Euro ging es 0,5 Prozent voran auf 75,38 Pence.

Zur US-Währung hat der Euro leicht zugelegt auf 1,4743 Dollar. Druck auf den Greenback brachten neue Rezessionsbefürchtungen in den USA: Ein Indikator für die Industriekonjunktur im Großraum Philadelphia signalisierte ein weiteres Schrumpfen der regionalen Wirtschaftskraft.

Traurige Schlagzeilen machte die Währung des wirtschaftlich daniederliegenden Simbabwe. Sie verlor am inoffiziellen Markt über zwei Drittel ihres Wertes: Für einen US-Dollar mussten 20 Mill. Simbabwe-Dollar gezahlt werden, nach sechs Millionen am Vortag. Händler spekulierten, die Regierung des unter einer Hyperinflation leidenden Landes kaufe US-Dollar auf, um den anstehenden Wahlkampf zu finanzieren. Der offizielle Wechselkurs ist auf 30 000 Simbabwe-Dollar je US-Dollar festgesetzt.

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