Devisenbericht
Rubel schafft Rekordanstieg zum Dollar

Zum Wochenauftakt verzeichnete der russische Rubel den größten Anstieg zum Dollar seit neun Jahren. Die russische Notenbank hatte am späten Freitag eine Obergrenze für Engagements in Währungsswaps verhängt, mit denen Anleger auf fallende Rubelkurse spekulieren.

HB FRANKFURT. Seit Anfang August hatte der Rubel zum Dollar zwölf Prozent nachgegeben. Auslöser war der Krieg gegen Georgien und die Ausweitung der Finanzkrise. In der Folge zogen Investoren nach Angaben von Unicredit Anlagen über 63 Mrd. Dollar aus Russland ab. Der Rubel erholte sich zum Dollar in der Spitze 1,8 Prozent auf 25,8838 Rubel je Dollar und fiel danach auf 26,3395 zurück. Zum Euro legte der Rubel auf 35,1621 Rubel je Euro zu.

Der ungarische Forint rutschte gegenüber dem Euro 0,9 Prozent ab auf 269,85 Forint. Ungarns Notenbank hatte die Leitzinsen am Montag unverändert auf einem Drei-Jahres-Hoch bei 8,5 Prozent belassen.

Der Dollar notierte gegenüber dem Euro bei 1,3319 Dollar je Euro 0,7 Prozent fester. Neben den besser als erwartet ausgefallenen Frühindikatoren (siehe Anleihen) stützten den Greenback Aussagen von US-Notenbankchef Ben Bernanke, der vor dem US-Kongress sprach. Bernanke regte an, steuerpolitisch Anreize zu setzen, um das Wachstum zu stützen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.

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