Devisenbericht
Schwächere Konjunktur lastet auf dem Euro

Der Euro hat am Montag zum Dollar einen Schritt zur Seite gemacht. Am Nachmittag wurden 1,5612 Dollar für den Euro gezahlt, nachdem er in den vergangenen drei Sitzungen von 1,59 bis auf 1,56 Dollar gefallen war. Konjunkturindikatoren erschwerten Prognosen zum weiteren Zinsausblick im Euroraum.

HB FRANKFURT. Die EU-Kommission geht davon aus, dass sich die Konjunktur in Europa bis ins Jahr 2009 abschwächen wird. Im nächsten Jahr sei nur noch mit einem Wachstum von 1,5 Prozent zu rechnen. Das Verbrauchervertrauen in Deutschland stieg derweil im April auf den höchsten Stand seit sieben Monaten. In den USA mehrten sich Spekulationen auf ein nahendes Ende der Zinssenkungen der Federal Reserve. Die US-Notenbank tritt am Mittwoch zu ihrer nächsten Sitzung zusammen.

Zum britischen Pfund Sterling erlebte der Euro gestern eine Berg- und Talfahrt. Zunächst brachten schwache Daten zum britischen Immobilienmarkt Verkaufsdruck für das Pfund. Die mittleren Eigenheimpreise sanken im April so stark wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Später erholte sich das Pfund dagegen auf 1,2750 Euro. EZB-Ratsmitglied Klaus Liebscher prognostizierte, dass die Inflation im Euroraum sich zum Jahresende hin in Richtung zwei Prozent abschwächen wird.

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