Devisenbericht
Starker Yen schickt Euro auf Talfahrt

Der Euro hat am Mittwoch zum Yen nachgegeben. Für Europas Gemeinschaftswährung wurden nur noch 161,54 Yen gezahlt, ein Prozent weniger als am Vortag. Die japanische Währung profitierte von der Auflösung von Zinsarbitragegeschäften.

HB FRANKFURT. Anleger, die Investments mit billigen Yen-Krediten finanziert hatten, stiegen verstärkt aus diesen Geschäften aus. Sie befürchten eine Abschwächung der Weltkonjunktur. Japan hat mit 0,5 Prozent den niedrigsten Leitzins aller Industrieländer.

Konjunktursorgen belasteten auch das britische Pfund. Die Bank of England hat ihre Wachstumsprognose gesenkt. Außerdem ist die Arbeitslosigkeit in Großbritannien im Juli so stark gestiegen wie seit 1992 nicht mehr. Vor diesem Hintergrund haben Händler ihre Wetten erhöht, dass die britische Notenbank noch in diesem Jahr die Leitzinsen senken wird. Die britische Währung fiel zum Euro um 1,2 Prozent auf 79,60 Pence. Damit hat sie seit Jahresbeginn zur europäischen Gemeinschaftswährung 7,3 Prozent verloren. In Relation zum Dollar hat das Pfund in diesem Jahr 5,4 Prozent an Wert eingebüßt, ein Großteil davon in den vergangenen neun Handelstagen.

Der Euro wurde etwas niedriger zum Dollar gehandelt. Er notierte bei 1,4848 Dollar und war damit 0,5 Prozent schwächer als am Vortag.

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