Devisenbericht
Suche nach Sicherheit stärkt den Yen

Euro und Dollar sind zum Yen am Mittwoch weiter unter Abgabedruck geraten und haben zeitweise die schwächsten Kurse seit sieben Wochen markiert. In der Spitze wurden 131,04 Yen je Euro und 92,24 Yen je US-Dollar bezahlt. Als Hauptgrund für die verstärkte Suche nach der Sicherheit des japanischen Yen wurden die Aktienmärkte genannt.

HB FRANKFURT. „Die Talfahrt an den Börsen ist recht schnell eingetreten, womit die Risikoaversion prompt zurückkehrte und für weitere Nachfrage nach dem Yen sorgte“, sagte Währungsstratege Paul Robson von der Royal Bank of Scotland (RBS) in London.

Beim Währungspaar Euro-Dollar blieben die Schwankungen zum Vortag gering – zuletzt war mit 1,4210 Dollar für den Euro nur unwesentlich weniger zu bezahlen. Etwas höhere Verluste verzeichnete der Euro mit 0,5 Prozent zum britischen Pfund.

Ein unerwartet starkes Wirtschaftswachstum beflügelte den australischen Dollar zu den wichtigsten Weltwährungen. Zum US-Dollar zog der „Aussie“ 0,5 Prozent an auf 1,2035 je US-Dollar. Das australische Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal um 0,6 statt der von Volkswirten erwarteten 0,2 Prozent. Laut dem Devisenhändler Greg Gibbs von RBS in Sydney wurden daraufhin künftige Leitzinsanhebungen in die Kurse eingepreist.

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