Devisenbericht
Suche nach Sicherheit stützt Dollar und Yen

Das Thema Sicherheit hat am Montag das Geschehen am Devisenmarkt bestimmt. Angesichts weltweit fallender Aktienkurse sowie der Möglichkeit einer Insolvenz der US-Autohersteller General Motors und Chrysler waren die als sicher geltenden Währungen Japans und der USA gefragt.

HB FRANKFURT. Der Dollar ist als wichtigste Reservewährung der Welt in Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen eine Zuflucht für viele Investoren. Der Yen stieg auf 127,29 Yen je Euro und 96,83 Yen je Dollar. Für den Dollar ging es gegenüber dem Euro auf 1,3146 Dollar aufwärts.

Belastend für den Euro wirkten sich zudem die Aussichten auf eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag aus. Die Märkte spekulieren außerdem darauf, dass die EZB auf eine quantitative Lockerung der Geldpolitik setzen und Liquidität ins Finanzsystem pumpen wird. Zudem rechnen Marktteilnehmer damit, dass die G20-Staaten sich auf ihrer Konferenz in dieser Woche nicht auf weitere finanzielle Maßnahmen gegen die Krise einigen werden, was ebenfalls vor allem auf dem Euro lasten würde.

Schwächer zeigte sich auch das britische Pfund bei bis zu 93,41 Pence je Euro und 1,4187 Dollar je Pfund. Hier sorgte die Nachricht von der teilweisen Übernahme einer vor dem Zusammenbruch stehenden schottischen Bausparkasse für Abgabedruck.

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