Devisenbericht
Suche nach Sicherheit treibt den Yen

Das Streben nach Sicherheit hat gestern das Geschehen am Devisenmarkt bestimmt. Entsprechend gab der Euro gegenüber den als vergleichsweise sicher geltenden Währungen Yen und Dollar nach. Auf der Stimmung der Anleger lastete zum einen die gesenkte Konjunkturprognose der Weltbank.

HB FRANKFURT. "Die Wirtschaftsdaten sprechen für sich, und die Zahlen aus Europa sind schlechter ausgefallen als in anderen Regionen", kommentierte Devisenstratege Mitul Kotecha von der französischen Investmentbank Calyon. Zum anderen lässt die sich eskalierende Krise im Iran die Anleger sichere Investments suchen. Laut Angaben der Regierung in Teheran sind bei den Protesten nach der Wahl mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Belastungsfaktor waren die Kursverluste an den Aktienbörsen. Zum Yen verlor der Euro ein Prozent auf 132,90 Yen, zum Dollar verbilligte er sich um 0,4 Prozent auf 1,3876 Dollar.

Deutliche Verluste erlitten die Währungen von Ländern, die stark von Rohstoffexporten abhängig sind. Verschlechtert sich die Konjunktur, sinkt auch die Nachfrage nach Bergbauprodukt wie Metallerzen und fossilen Brennstoffen. Der australische Dollar sank um 1,2 Prozent zum Euro, für den kanadischen Dollar ging es ein Prozent abwärts.

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