Devisenbericht
US-Dollar legt gegenüber dem Franken zu

Der US-Dollar hat gestern gegenüber Franken und Yen weiter an Boden gewonnen. Druck auf die Schweizer Währung brachten schlechte Nachrichten von Credit Suisse. Der Bankkonzern warnte, er werde erstmals seit fünf Jahren einen Quartalsverlust ausweisen.

FRANKFURT. Der US-Dollar hat gestern gegenüber Franken und Yen weiter an Boden gewonnen. Druck auf die Schweizer Währung brachten schlechte Nachrichten von Credit Suisse. Der Bankkonzern warnte, er werde erstmals seit fünf Jahren einen Quartalsverlust ausweisen. Die Inflation in der Schweiz ging im Februar überraschend zurück. Der Dollar stieg 1,5 Prozent auf 1,0244 Franken.

Der japanische Yen geriet erneut durch Carry Trades unter Verkaufsdruck. Unter Anlegern stieg die Erwartung, dass die US-Notenbank die Kreditkrise eindämmen kann. Sie setzten deshalb wieder verstärkt auf Kredite in Niedrigzinsländern wie Japan, um in höher verzinslichen Währungen zu investieren. Der Yen gab 1,2 Prozent auf 100,64 je Dollar nach. Der Euro war gegenüber dem US-Dollar 0,4 Prozent leichter und kostete 1,5369 Dollar. Das Handelsvolumen war wegen des Osterfeiertages aber gering.

Stärkste Währung im Korb der 17 wichtigsten Devisen war der Taiwan-Dollar. Die Währung des Inselstaats kletterte nach dem Wahlsieg des bisherigen Oppositionspolitikers Ma Ying-Jeou 1,1 Prozent auf 30,190 je US-Dollar und setzte damit die bislang zehn Wochen dauernde Rally fort. Ma will die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu China verbessern.

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