Devisenbericht
US-Dollar legt gegenüber Yen und Euro zu

Der US-Dollar hat zum japanischen Yen am Donnerstag deutlich um 0,8 Prozent auf 100,73 Yen zugelegt. Ein Rückgang der Geldmarktsätze veranlasste zumindest einige Investoren zum Aufbau so genannter Carry Trades, bei denen sie in Niedrigzinsländern wie Japan Kredite aufnehmen und in höherverzinsliche Anlagen investieren.

HB FRANKFURT. In Japan beträgt der Leitzins nur 0,5 Prozent. Der Euro war zum Yen am Nachmittag wenig verändert bei 134,89 Yen. Zur US-Währung gab der Euro 0,5 Prozent nach auf 1,3395 Dollar.

Stärkster Verlierer am Donnerstag war der südkoreanische Won. In der Spitze fiel die Währung jeweils über elf Prozent zu Dollar und Euro und damit so stark wie 1997 nicht mehr, dem ersten Jahr der Asienkrise. Unter massiven Druck geriet der Won durch die Ankündigung der Ratingagentur Standard & Poor's, die Bonitätsbewertung für mehrere südkoreanische Banken möglicherweise herabzusetzen. Der Ratingagentur zufolge bedroht die globale Finanzmarktkrise die auch Refinanzierungsmöglichkeiten der südkoreanischen Banken.

Der Rubel rutschte zum Dollar zeitweise auf das niedrigste Niveau seit 20 Monaten. Wegen des fallenden Ölpreises wuchsen bei den Anlegern Bedenken zu Russlands Staatshaushalt für das nächste Jahr. Öl ist Russlands wichtigstes Exportgut.

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