Devisenbericht
Wahl in Japan treibt den Yen nach oben

Der Euro hat am Montag bei geringen Handelsumsätzen zum Yen deutlich nachgegeben. Die japanische Währung konnte gegenüber allen wichtigen Weltwährungen zulegen, nachdem in Japan die Demokratische Partei die Parlamentswahlen gewonnen und damit die ein halbes Jahrhundert andauernde Vorherrschaft der Liberaldemokraten beendet hat.

HB FRANKFURT. Hinzu kamen bessere Daten zum Einzelhandelsumsatz als erwartet. Auch die Kursverluste an den weltweiten Aktienmärkten trieben die Anleger in den als sicher geltenden Yen. Zum Euro verteuerte sich der Yen 0,6 Prozent auf 133,07 Yen je Euro, gegenüber dem Dollar legte er 0,9 Prozent zu auf 92,80 Yen je Dollar.

Der Euro gewann zum Dollar um 0,3 Prozent auf 1,4335 Dollar. Etwas Schub brachten erfreuliche Konjunkturdaten aus den USA (siehe Anleihebericht). Sie minderten die Motivation, den liquiden Dollar als sicheren Hafen für die Geldanlage zu nutzen.

Deutliche Verluste musste der kanadische Dollar einstecken. In Kanada ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal deutlicher geschrumpft als es Ökonomen erwartet hatten. Zudem wurden die BIP-Zahlen zum ersten Quartal nach unten korrigiert. Zum Euro verbilligte sich der kanadische Dollar um 1,4 Prozent auf 1,5828 je Euro.

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