Devisenbericht
Wirtschaftsdaten setzen Euro unter Druck

Der Dollar hat sich zum Wochenstart etwas zum Euro erholt. Für den Euro wurden 1,5891 Dollar gezahlt, nach 1,5938 Dollar am Freitagabend. Verkaufsdruck für die Gemeinschaftswährung brachten negative Wirtschaftsnachrichten aus dem Euroraum. Einige Anleger spekulierten, dass Konjunkturprobleme die EZB zwingen könnten, ihre jüngste Zinserhöhung wieder rückgängig zu machen.

FRANKFURT. Die Industrieproduktion ging im Mai so stark zurück wie seit fast 16 Jahren nicht mehr. Citigroup und Barclays gehen davon aus, dass die Wirtschaftskraft des Euroraums im zweiten Quartal erstmals seit der Euro-Einführung geschrumpft ist.

Das Pfund Sterling legte zum Euro leicht zu auf 79,77 Pence. Schub brachten Inflationsdaten, die die Erwartung von Zinssenkungen der Bank of England minderten. Die britischen Erzeugerpreise stiegen im Juni auf Jahresbasis um zehn Prozent. Dies ist der stärkste Anstieg, seit das staatliche Statistikbüro 1986 mit der Erfassung der Daten begann.

Der Polnische Zloty und die Tschechische Krone erreichten in ihren Aufwärtsbewegungen zum Euro Rekordhochs. Die polnische Notenbank hat ihren Leitzins in diesem Jahr um einen Prozentpunkt angehoben und damit viermal so stark wie die EZB. Die Notenbank in Prag setzte ihren Leitsatz seit Mai 2007 um 1,25 Prozentpunkte hoch.

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