Devisenbericht
Yen verliert gegenüber Euro und Dollar

Der wieder steigende Risikoappetit der Anleger hat am Montag das Geschehen an den Devisenmärkten bestimmt. Grund für den Optimismus der Investoren war die Spekulation auf ein weiteres Sanierungspaket der US-Regierung für die Banken. Das drückte vor allem auf den als sichere Investmentalternative geltenden japanischen Yen

HB FRANKFURT. Der Yen verbilligte sich zum Euro auf 131,59 Yen je Euro, gegenüber dem Dollar gab er auf 97,04 Yen nach. Belastet wurde die japanische Währung zusätzlich durch einen heftigen Einbruch beim Geschäftsklima in dem Land.

Der Euro profitierte hingegen von Äußerungen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet im Wall Street Journal, Nullzinsen hätten ihre Nachteile und wären nicht angemessen. Technische Analysten gehen davon aus, dass die europäische Gemeinschaftswährung zum Yen weitere zehn Prozent anziehen wird auf den 52-Wochen-Durchschnitt von 144,15 Yen. Zum Dollar notierte der Euro etwas leichter bei 1,3540 Dollar.

Gefragt waren zum Wochenauftakt vor allem Hochzinswährungen wie der australische Dollar und der Neuseeland-Dollar, die beide zum Euro etwa zwei Prozent gewannen. Auch das britische Pfund legte zeitweise zum Euro ein Prozent zu, wurde am Nachmittag jedoch nur knapp über dem Niveau vom Freitag gehandelt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%