Devisenbericht
ZEW-Index stützt den Euro

Ein überraschend starker Wert des ZEW-Indexes der Konjunkturerwartungen hat den Euro zum Dollar am Dienstag steigen lassen. Am Abend notierte die Gemeinschaftswährung 0,3 Prozent fester bei 1,3847 Dollar. Etwas Verkaufsdruck auf die US-Währung brachte die Erklärung der so genannten BRIC-Staaten.

HB FRANKFURT.Etwas Verkaufsdruck auf die US-Währung brachte die Erklärung der so genannten BRIC-Staaten – Brasilien, Russland, Indien und China – der zufolge ein breiter aufgestelltes globales Währungssystem angestrebt werde. Russlands Präsident Dmitri Medwedew erklärte auf dem BRIC-Gipfel im russischen Jekaterinburg, die Welt könne sich nicht auf eine einzige Reservewährung verlassen.

Der Yen hat am Dienstag deutlich zu den wichtigsten Währungen der Welt zugelegt. Auftrieb kam von der Einschätzung der japanischen Notenbank, dass die konjunkturelle Talfahrt allmählich enden wird. Angesichts sinkender Kurse an den Aktienmärkten flüchteten zudem viele internationale Kapitalanleger in den Yen. Die Überschüsse in der Handelsbilanz machen Japan unabhängig von ausländischen Kreditgebern. Der Yen gilt deshalb in Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen als sicherer Hafen. Der Yen stieg 1,4 Prozent auf 96,48 je Dollar und 1,1 Prozent auf 133,50 je Euro.

Das Pfund Sterling rückte auf 1,6421 Dollar vor, gegenüber dem Euro notierte das Pfund bei 84,30 Pence.

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