Devisenbericht
Zinsausblick stützt das britische Pfund

Das britische Pfund hat gestern gegenüber Euro und Dollar zugelegt. Schub brachten Konjunkturdaten, die die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung in Großbritannien im Juni weiter verringerten. Der britische Einzelhandel zeigte sich im April robuster als erwartet.

HB FRANKFURT. Der Branchenumsatz ging nur 0,2 Prozent zurück, Volkswirte hatten 0,5 Prozent vorhergesagt. Zum Euro gewann das Pfund Sterling 0,7 Prozent und machte damit den Vortagesverlust mehr als wett. Für die britische Währung wurden 1,2598 Euro gezahlt. Zum Dollar zog das Pfund 0,4 Prozent an auf 1,9806 Dollar. Längerfristig sehen Analysten das Pfund aber unter Verkaufsdruck. Tendenziell werde sich das Konsumklima in Großbritannien weiter eintrüben, warnt Bank of Tokyo-Mitsubishi.

Beim Wechselkurs Euro-Dollar hatte gestern der Dollar Oberwasser. Grund war das am Mittwoch Abend vorgelegte Protokoll der zurückliegenden US-Notenbanksitzung. Es stärkte die Aussicht, dass der amerikanische Leitzins im Jahresverlauf eher steigen als weiter sinken wird. Die Währungshüter zeigten sich besorgt über Inflationsgefahren. Die meisten Mitglieder des für die Geldpolitik zuständigen Offenmarktausschusses hatten sich nur schweren Herzens für die letzte Zinssenkung entschieden. Der Euro sank 0,5 Prozent auf 1,5725 Dollar.

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