Devisenbericht
Zinssenkung bringt Euro unter Druck

Die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag für Abgabedruck beim Euro gesorgt. Die Gemeinschaftswährung schwächte sich gegenüber dem Dollar auf 1,3090 Dollar ab und fiel zum Pfund auf 90,05 Pence.

HB FRANKFURT. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet erklärte in der Pressekonferenz nach der Zinsentscheidung, der Inflationsdruck habe sich weiter verringert. Marktteilnehmer werteten das als Signal, dass die EZB ihre Zinssenkungsrunde noch nicht beendet hat. Die Teuerung in der Eurozone ist im Dezember auf den niedrigsten Stand seit mehr als zwei Jahren gefallen. Dies gibt den Währungshütern Spielraum, ihre Geldpolitik künftig noch weiter zu lockern.

Der russische Rubel markierte am Donnerstag ein Zehnjahrestief zum Dollar, nachdem die Zentralbank des Landes die Währung zum vierten Mal innerhalb von nur fünf Tagen abgewertet hat. Neben dem Verfall des Ölpreises und dem Gasstreit mit der Ukraine belasteten nach Ansicht mehrerer Analysten auch Leerverkäufe die russische Währung. Russlands Zentralbank hat seit August 29 Prozent ihrer Devisenreserven für die Stützung des Rubel verwendet. Der Rubel wurde zu 32,3343 Rubel je Dollar gehandelt, das ist der niedrigste Stand seit der russischen Währungsreform 1998. Zum Euro notierte er bei 42,3313 Rubel.

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