Devisenbericht
Zinssenkung drückt auf Kronen-Kurs

Deutliche Kursverluste hat die norwegische Krone am Mittwoch gegenüber Euro und Dollar verzeichnet. Die Zentralbank reduzierte wie erwartet die Leitzinsen um einen halben Prozentpunkt und stellte weitere Zinssenkungen in diesem Jahr in Aussicht.

HB FRANKFURT. Bis Mitte Juni solle der Benchmarksatz im Bereich von ein bis zwei Prozent liegen, erklärte die Norges Bank. Zum Euro verlor die Krone 2,8 Prozent auf 8,8318 Kronen je Euro. Äußerungen von US-Finanzminister Timothy Geithner bescherten dem Euro deutlichen Auftrieb in der Relation zum US-Dollar.

Geithner hatte erklärt, die USA seien für eine Ausweitung der Sonderziehungsrechte beim Internationalen Währungsfonds offen. Der Dollar als Reservewährung habe bei einer Ausweitung der Sonderziehungsrechte am meisten zu verlieren, erklärten Devisenstrategen. Einen Teil seiner Verluste machte der Dollar wieder wett, nachdem der Finanzminister prognostizierte, der Greenback werde effektiv die Reservewährung der Welt bleiben. Ein Euro kostete 1,3558 Dollar.

Größter Gewinner gegenüber Euro und Dollar war der südkoreanische Won. Er profitierte von einem am Vorabend angekündigten staatlichen Konjunkturpaket. Das Volumen des Pakets entspricht mit umgerechnet 9,6 Mrd. Euro rund 1,9 Prozent des südkoreanischen Bruttoinlandsproduktes.

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