Devisen + Rohstoffe
Devisenhändler warten auf neue US-Konjunkturdaten

dpa-afx FRANKFURT. Der Eurokurs ist am Freitag wenige Stunden vor Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts unter der Marke von 1,24 Dollar geblieben. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen in Frankfurt 1,2 366 Dollar. Ein Dollar war damit 0,8 082 Euro wert. Am Donnerstag war der Euro mit 1,2 402 Dollar zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit dem 31. Mai 2005 gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2 319 (Mittwoch: 1,2 308) Dollar festgesetzt.

Zurückhaltung prägt Händlern zufolge das Geschehen am Devisenmarkt vor dem um 14.30 Uhr erwarteten US-Arbeitsmarktbericht für Juli. Am Markt steht der Beschäftigungszuwachs im Mittelpunkt des Interesses. Volkswirte erwarten eine Beschleunigung des Stellenzuwachses auf 183 000 nach 146 000 im Vormonat.

"Die Zahl der Beschäftigten kann die Entwicklung des Dollarkurses auch in der kommenden Woche bestimmen", sagte Devisenhändler Yasuhiro Takei bei der Hachijuni Bank. Allerdings haben positive Konjunkturdaten aus den USA in jüngster Zeit kaum noch Marktwirkung entfaltet.

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