Devisenhandel - Ausblick
Euro-Kurs wird weiter schwächeln

Der Euro wird seine jüngste Schwächephase nach Ansicht von Devisenstrategen auch in der neuen Woche fortsetzen. HSBC Trinkaus geht davon aus, dass er die Unterstützungsmarke bei 1,4308 Dollar testen wird. Die Analysten verweisen darauf, dass die Bedenken über eine deutliche Konjunkturabschwächung nicht mehr nur die USA betreffen, sondern zunehmend auch die Eurozone.

FRANKFURT. Vergangene Woche gab Europas Gemeinschaftswährung rund zwei Prozent zum Greenback nach. Schub für die Währung der USA brachten Mittelrückflüsse aus den „Emerging Markets“, die risikoscheue Anleger verließen. Zudem betonte die Europäische Zentralbank die Wachstumsrisiken im Euroraum und öffnete die Tür für eine weniger straffe Geldpolitik.

Gespannt warten die Devisenhändler nun auf die am Dienstag anstehenden ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland. Der Indikator dürfte Analysten zufolge für Februar den niedrigsten Stand seit 1993 erreichen. Die Zahlen für das Wirtschaftswachstum in der Eurozone am Donnerstag werden Volkswirten zufolge zeigen, dass sich das Wachstum im Schlussquartal 2007 auf 0,3 Prozent abgeschwächt hat, von 0,8 Prozent im dritten Quartal. In den USA steht die Rede von Notenbankchef Ben Bernanke vor dem US-Senat am Donnerstag im Blickpunkt.

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