Devisenhandel
Aussichten für den Euro trüben sich ein

Laut Devisenmarktexperten wird der Euro in der neuen Börsenwoche zu Dollar und Yen verlieren. Investoren befürchten laut Händlern, dass der Euro-Raum bei einer weltweiten Konjunkturerholung hinterherhinken wird.

FRANKFURT. Laut Devisenmarktexperten wird der Euro in dieser Woche zu Dollar und Yen verlieren. Am Freitag hatte ein stärker als erwarteter Rückgang bei den europäischen Verbraucherpreisen den Euro bereits um 0,6 Prozent auf 1,4203 Dollar gedrückt. Zum Yen gab die europäische Gemeinschaftswährung sogar 1,2 Prozent auf 134,84 Yen nach. Investoren befürchten laut Händlern, dass der Euro-Raum bei einer weltweiten Konjunkturerholung hinterherhinken wird. Zudem erwarten angesichts der sinkenden Verbraucherpreise immer weniger professionelle Anleger, dass die Europäische Zentralbank (EZB) im kommenden Jahr die Leitzinsen erhöhen wird. Ablesen lässt sich dies an Zinsterminkontrakten.

Der Euro könnte aus technischer Sicht bei einem Fall durch die Unterstützung bei 1,4120 Dollar bis auf 1,40 Dollar sinken, prognostizieren die Strategen von RBC Capital Markets.

Auch das britische Pfund dürfte in dieser Woche weiter unter Druck geraten, nachdem es in den letzten beiden Wochen bereits zum Dollar an Wert verloren hat. Die Bank of England hatte erklärt, dass die Rezession tiefer sei als bisher angenommen. Auch die in dieser Woche anstehenden Konjunkturdaten verheißen aus Sicht der Pfund-Anleger nichts Gutes: Ökonomen gehen davon aus, dass die Verbraucherpreise im Juli gegenüber dem Vormonat weiter gesunken sind.

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