Devisenhandel
Britisches Pfund ist nicht aufzuhalten

Der Höhenflug des Pfundes setzt sich fort. Gestern stieg die britische Währung mit 2,0180 Dollar auf den höchsten Stand seit 26 Jahren.

mm LONDON. Analysten machen für den Anstieg über die Marke von 2,015 Dollar vor allem die Aussicht auf eine weitere Zinserhöhung durch die Bank of England am kommenden Donnerstag verantwortlich. Die große Mehrheit der Experten geht davon aus, dass die Währungshüter ihre Leitsätze zum fünften Mal innerhalb von zwölf Monaten auf dann 5,75 Prozent anheben werden. Bis Jahresende rechnet die Mehrheit der Marktteilnehmer mit mindestens einer weiteren Erhöhung auf sechs Prozent.

Die Experten der französischen Großbank BNP Paribas führen den Anstieg des Pfundes auch auf die anhaltende Fusionsphantasie für britische Unternehmen zurück. Die Tatsache, dass die Beteiligungsgesellschaft Carlyle umgerechnet 23 Mrd. Dollar für das Medienunternehmen Virgin Media bieten will, gebe der britischen Währung weiteren Auftrieb. BNP sagt für das Pfund einen weiteren Anstieg in Richtung 2,04 Dollar voraus.

Während das Pfund gegenüber dem Dollar seit etwa anderthalb Jahren kontinuierlich an Wert gewinnt, hat sich der Kurs gegenüber dem Euro kaum verändert. Im Vergleich zur Gemeinschaftswährung schwankt die britische Devise seit Jahresanfang in einer sehr engen Handelsspanne von 0,68 Pfund je Euro.

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