Devisenhandel
Dem Euro winkt eine Erholung

Devisenexperten rechnen in dieser Woche mit einer Erholung des Euros zum Dollar. In der Vorwoche hatte die europäische Gemeinschaftswährung zum Greenback 0,5 Prozent eingebüßt und wurde am Freitagabend sogar knapp unter 1,40 Dollar gehandelt.

HB FRANKFURT. Händler und Investoren gehen davon aus, dass die in dieser Woche anstehenden Konjunkturdaten aus dem Euro-Raum günstig ausfallen und signalisieren werden, dass die Rezession in der Region nachlässt. So erwarten Experten, dass der Sentix-Konjunkturindex im Juli erneut gestiegen ist. „Sollte es zu Korrekturen auf Grund von Risikoaversion kommen, so werden diese vorübergehend sein und sollten für Euro-Käufe genutzt werden“, erklärte Derek Halpenny von Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ.

Beim britischen Pfund raten die Strategen der BNP Paribas indes zu Verkäufen. Sie spekulieren darauf, dass die Bank of England auf ihrer Sitzung in dieser Woche beschließen wird, die Käufe von Wertpapieren auszuweiten. Allerdings werde die Volatilität am Markt hoch bleiben, insbesondere im Vorfeld von Ankündigungen über Auktionen und Rückkäufe, erklärte John Wraith von RBC Capital Markets. Am Freitag hatte die britische Währung zum Dollar und zum Euro leicht nachgegeben. Der Grund: Der Dienstleistungssektor in Großbritannien ist im Juni langsamer gewachsen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%