Devisenhandel
Der Euro zeigt noch Potenzial zum Dollar

Der Euro dürfte seinen Anstieg zum Dollar diese Woche fortsetzen. Grund dafür sind die Zinserwartungen für die USA und den Euroraum. Anders als in Europa wird in den USA nächste Woche eine Leitzinssenkung von bis zu einem halben Prozentpunkt erwartet.

FRANKFURT. Zudem stützen Spekulationen den Euro, wonach die hohen Energiekosten die Produzentenpreise im Euro-Raum im Oktober deutlich in die Höhe getrieben haben. Volkswirte erwarten bei den morgen veröffentlichten Zahlen einen Anstieg von drei Prozent zum Vorjahresmonat. Den November beschloss der Euro trotz seiner jüngsten Korrektur wie schon die beiden Vormonate bei 1,4642 Dollar im Plus.

Unter Druck stehen hingegen der japanische Yen und der Schweizer Franken. An den vergangenen fünf Handelstagen verzeichneten sie zum Dollar den größten Wochenverlust seit über zwei Jahren, am Freitag kostete der Dollar 111,08 Yen bzw. 1,1310 Franken. Grund war die Rally an den internationalen Börsen, die Anleger veranlasste, Carry-Trades aufzubauen. Dabei nehmen sie Kredite in Niedrigzins-Ländern wie Japan und der Schweiz auf, um dort zu investieren, wo höhere Renditen winken. Allerdings steht dieser Trend auf schwachen Füßen: „Die Investoren sind weiter sehr nervös“, sagte Michael Klawitter von Dresdner Kleinwort.

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