Devisenhandel
Dollar in Fernost unter Druck

Der Dollar hat immer noch zu kämpfen. Grund dafür sind Spekulationen, dass es noch lange dauern wird, bis die Fed die Zinsen anhebt. Davon profitiert der Euro – obwohl die EZB darauf hinweist, dass der Euro zu hoch ist.
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SydneyDer Euro hat sich am Freitagvormittag knapp unter 1,39 Dollar auf Vortagesniveau gehalten. Spekulationen, dass es noch längere Zeit dauern wird, bis die US-Notenbank die Zinsen wieder anhebt, hatten den Dollar am Vortag unter Druck gesetzt. „Dass der Euro in letzter Zeit ohne größere Widerstände gestiegen ist zeigt, dass die Dollarschwäche derzeit der Haupttrend am Devisenmarkt ist“, sagte Masashi Murata, Devisenstratege bei Brown Brothers Harriman in Tokio. „Unter normalen Umständen würde der Markt die Hinweise der EZB, dass der Euro zu hoch ist, nicht ignorieren.“

Die Europäische Zentralbank hatte deutlich gemacht, die Entwicklung des Wechselkurses angesichts der Euro-Stärke genau unter die Lupe zu nehmen. Im Handelsverlauf warten Marktteilnehmer vor allem auf die anstehenden Daten zum Verbrauchvertrauen der Universität Michigan.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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