Devisenhandel
Ein Dollar kostet weniger als 0,68 Euro

Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag weiter über der Marke von 1,47 Dollar gehalten. Im frühen Handel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,4 730 Dollar und damit nur etwas mehr als am späten Vorabend. Ein Dollar war damit 0,6 789 Euro wert.

dpa-afx FRANKFURT. Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag weiter über der Marke von 1,47 Dollar gehalten. Im frühen Handel kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,4 730 Dollar und damit nur etwas mehr als am späten Vorabend. Ein Dollar war damit 0,6 789 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Mittwochmittag noch auf 1,4 656 (Dienstag: 1,4 742) Dollar festgesetzt.

Unterstützung hatte der Euro am späten Mittwochabend von dem Protokoll der letzten US-Notenbanksitzung und der Wachstumsprognose der Federal Reserve erhalten. So hatte die amerikanische Zentralbank ihre Wachstumsprognose für 2008 wegen der Hypotheken- und Finanzmarktkrise erneut deutlich gesenkt. Zugleich erhöhte die Fed ihre Inflationsprognose für das laufende Jahr. Insgesamt deute das Protokoll zwar auf weitere Zinssenkungen hin, kommentierte Analyst Daniel Chan von der DBS Bank. Ein weniger aggressives Vorgehen der Fed als in den letzten Monaten sei angesichts bestehender Inflationsrisiken aber wahrscheinlich.

Am Donnerstag sollten die Impulse von fundamentaler Seite für den Devisenhandel laut Experten tendenziell begrenzt bleiben. So würden in den USA lediglich Daten "aus der zweiten Reihe" veröffentlicht, hieß es. Auch in der Eurozone werden nur wenige Konjunkturdaten veröffentlicht.

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