Devisenhandel
Euro bleibt vor EU-Gipfel angeschlagen

Die Nervosität der Investoren mit Blick auf die europäische Schuldenkrise lässt nicht nach. Vor dem EU-Gipfel, der heute startet, gibt es eine Reihe widersprüchlicher Schlagzeilen. Das drückt den Euro.
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HB DÜSSELDORF. Der Euro bleibt wegen anhaltender Sorgen der Investoren über die europäische Schuldenkrise in Fernost unter Druck. Die Gemeinschaftswährung notierte am Donnerstag im asiatischen Handel bei 1,3222 Dollar, deutlich unter seinem Dreiwochenhoch vom Dienstag nahe 1,3500 Dollar. Im späten New Yorker Handel hatte die Gemeinschaftswährung bei 1,3231 Dollar notiert. Zum Yen wurde der Euro mit 111,27 Yen gehandelt.

Anleger sagten, sie erwarteten vom EU-Gipfel zur Eurokrise am Donnerstag und Freitag in Brüssel "eine Menge widersprüchlicher Schlagzeilen". Damit sei der Euro weiter anfällig. In der Euro-Zone wird über den richtigen Weg gestritten, die Schuldenkrise zu überwinden und die Staatsschulden zu refinanzieren. Vor allem der Streit über die Einführung gemeinsamer Anleihen der Euro-Staaten hatte die vergangenen Tage geprägt.

Der Dollar zeigte sich dagegen stark. Er notierte zum Yen mit 84,25 Yen, nachdem er zuvor bereits bei 84,50 Yen notierte, einem Niveau, das die US-Devise seit Ende September nicht mehr erreicht hatte. Der Schweizer Franken notierte bei 0,9675 Franken je Dollar und 1,2781 Franken je Euro.

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