Devisenhandel
Euro fällt unter 1,32 Dollar

Der Kurs des Euro ist am Montag unter die Marke von 1,32 Dollar gefallen. Die Gemeinschaftswährung wurde am späten Nachmittag mit 1,3132 Dollar gehandelt.

HB FRANKFURT. Im frühen Handel hatte der Euro noch zeitweise bei 1,3214 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,3193 (Freitag: 1,3295) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7580 (0,7522) Euro.

"Vor dem G-20 Treffen haben viele Marktteilnehmer aus Risikoscheu ihre Positionen in Euro/Dollar und anderen Währungen aufgelöst" begründete der Chefstratege der Bremer Landesbank, Folker Hellmeyer, die Verluste. Die Händler am Devisenmarkt nähmen vor dem Treffen eine neutrale Haltung ein. Insofern sei es lediglich eine technische Bereinigung und keine fundamentale oder kurzfristige Trendwende. "Die Märkte sind weiterhin sehr nervös", sagte Hellmeyer. Das führe dazu, dass die Bereitschaft, Positionen in Währungen schnell wieder abzubauen, hoch sei.

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,92910 (0,92850) britische Pfund, 127,93 (129,91) japanische Yen und 1,5159 (1,5189) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London mit 928,00 (924,00) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 22 280 (Freitag: 22 315) Euro.

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